Sonntag, 5. März 2017

Spielzeug - Weniger ist mehr


Wer Kinder hat, hat auch viel Material. An Spielsachen mangelt es in unsern Breitengraden meistens nicht. Doch weniger ist mehr. Sind die Kinder mit Spielsachen überhäuft, sind sie nicht zufriedener. Im Gegenteil, die Menge überfordert die Kinder oft. Und nicht selten haben die schönen Spielsachen den Reiz schon längst verloren. Geht es dann noch ans Aufräumen sind nebst den Kindern auch die Mütter regelmässig überfordert. Das Resultat sind Tränen, Ärger und blanke Nerven. Abhilfe kann eine Reduzierung der Spielsachen schaffen. Dazu braucht es praktische, stapelbare Kisten. Die werden angeschrieben: Autos, Legos, Playmobil, Eisenbahn usw. Mindestens die Hälfte der Kisten kommt auf den Estrich oder in den Keller. Der Spielraum der Kinder wird dadurch überblickbarer. Die Kinder dürfen auf Wunsch Kisten austauschen. Aber nicht einfach nur holen, sondern austauschen! Da müssen also erst alle Legos in der Kiste verpackt sein, bevor die Eisenbahn aus dem Estrich geholt werden darf. Interessant, wie schnell und motiviert so die Aufräumerei plötzlich wird. Auch bei Büchern empfiehlt es sich, einen Teil für einige Monate wegzuräumen. Die Bücher sind dann wieder aktuell und spannend, wenn sie hervor geholt werden (natürlich nicht ohne wieder andere wegzuräumen…). Ein Prinzip, das sowohl Kinder wie auch Eltern glücklicher macht…


Dienstag, 14. Februar 2017

Haushalt mit kleinen Kindern

Wer kleine Kinder zu Hause hat, für den ist der Haushalt eine echte Challenge. Ist noch ein besonders anstrengendes Modell dabei, wird er zu einem Ding der Unmöglichkeit. Doch auch hier gibt es praxiserprobte Tipps, damit der Alltag nicht im Chaos versinkt.

Hast du ein Baby oder ein Kleinkind, das in der Nacht nicht durchschläft? Dann achte darauf, dass du den Haushalt nicht dann machst, wenn das Kind schläft. Diese Zeit brauchst du nämlich unbedingt, um die bitternötige Kraft zu tanken. Die Kleinkinderzeit ist ein Ausnahmezustand, der vorbei geht. Also erlaube dir, dass deine Wohnung auch entsprechend aussehen darf. Versuche die meisten Arbeiten dann zu machen, wenn das Kind wach und aktiv ist. Den 5-Minuten-Lauf (siehe entsprechender Beitrag) kannst du gut auf den ganzen Tag verteilen. Immer wenn das Baby fünf Minuten zufrieden ist, kannst du dir wieder einen Raum vornehmen. Ich bin ein Fan von Tragetuch, Ergo Baby Carrier oder vom Manduca. Unzufriedene und anstrengende Kleinkinder können damit leicht auf den Rücken gepackt werden und sind dann zufrieden. Kochen, Wäsche aufhängen, Putzen, Einkaufen, ja sogar Gartenarbeit werden plötzlich möglich. So können viele Arbeiten mit einem zufriedenen Kind erledigt werden, ohne dass die Schlafphasen für den Haushalt geopfert werden müssen.

Sobald die Kinder laufen, können sie in die Hausarbeit einbezogen werden. Ein nasser Putzlappen oder ein Besen in der Hand und schon kann es losgehen. Die meisten Kinder werden das gerne tun, auf ihre Art. Auch eine einfache Sprühflasche mit reinem Wasser drin und ein Microfasertuch kann bereits die Kleinsten zum Fenster putzen animieren. Was für ein Spass! Das Resultat ist zweitrangig…

Natürlich dauert mit Kleinkindern alles länger. Das darf es auch. Die gute Nachricht ist aber, dass die Kinder beschäftigt sind und du als Mutter die Schlafzeiten der Kinder als Ruhepause nutzen kannst.
Versuche den 5-Minuten-Lauf täglich einzubauen. Daneben setzt du dir für jeden Tag nur eine einzige Priorität (z.B. Arztbesuch oder Wäsche oder Boden aufnehmen) und versuche diese zu erledigen. Mehr ist illusorisch. 

Am Abend freue dich über das, was du geschafft hast, statt dich über das zu ärgern, was liegen geblieben ist! 


Sonntag, 29. Januar 2017

Nach meinen Massstäben...

Noch einmal ein Wort zum Putzen. Wann putzt du? So häufig, wie "man" das muss? Oder dann, wenn du es willst oder für nötig hältst? Wenn wir etwas genauer darüber nachdenken, so stellen wir fest, dass auch unser Putzverhalten viel mit unserer Prägung zu tun hat. Man hat doch gelernt, dass man die Küche einmal pro Woche feucht aufnimmt. Oder man hat gelernt, die Bettwäsche alle zwei Wochen zu wechseln. Oder man macht doch im Frühjahr den Frühjahrsputz. Oft übernehmen wir so gängige Regeln, die "man" eben so macht. Aber entspricht das auch unserem eigenen Bedürfnis und unserer eigenen Überzeugung?

Ich habe mich von diesem "man" verabschiedet. Man muss gar nichts. Ausser Sterben. Ich putze dann, wenn ich es für nötig erachte. Und ich putze, wenn ich einen eindeutigen Unterschied vom Vorher zum Nachher sehen kann. Also sauge ich die Böden nur. Und wenn sie dann wirklich schmutzig sind, so sehe ich das. Es beginnt mich zu stören und dann putze ich sie. Ich tue das, weil ich jetzt wieder saubere Böden will. Und nicht weil Oma, Mutter oder die Hauswirtschaftslehrerin gesagt hat, dass man so und so häufig die Böden putzen muss. Auch die Schränke werden geputzt, wenn sie es nötig haben und nicht weil jetzt der Frühjahrsputz fällig ist.

Ich lege meinen Massstab an Sauberkeit selber fest. Ich entscheide, wann und wie häufig ich putze. Und ich muss damit niemandem gefallen. Es ist mir egal, ob es die Nachbarin auch so macht. Meine Aufgabe ist, eine Zuhause für meine Familie zu schaffen. Für meine Familie und nicht für "man".


Mittwoch, 18. Januar 2017

Gutes Putzmaterial ist die halbe Arbeit

Mit gutem Putzmaterial geht die Arbeit leichter. Da lohnt sich eine Investition, dafür ist schon die  halbe Putzfrau eingespart...

Fenster putzen geht mit Microfasertuch und Abziehschaber leicht und schnell, ausser man hat alte Fenster mit kleinen Unterteilungen... Fenster putzen wird immer rausgeschoben? Wieso nicht auch da in kleine Häppchen aufteilen? Zum Beispiel jede Woche drei bis vier Fenster putzen. Oder immer nur eines während das Mittagessen im Kochtopf gar wird. Schon bald sind alle sauber.

Ein guter Schaber, ein leistungsfähiger Staubsauger, ein guter Schwamm fürs Bad, Microfasertücher - diese Investitionen lohnen sich langfristig. Sie sind langlebiger als Billigprodukte und oft wird dann auch weniger Putzmittel gebraucht.



Montag, 12. Dezember 2016

Immer dieses Bad...

Gibt es irgendjemanden, der gerne das Bad putzt und diese Arbeit nicht ständig vor sich her schiebt? Das kann mir nicht vorstellen. Ich jedenfalls habe Bad putzen immer hinaus geschoben bis es wirklich einfach nicht mehr tragbar war. Doch seit der Einführung meines 5-Minuten-Laufs (siehe früheres Post) ist alles anders. Langes Bad putzen gibt es bei mir nicht mehr. Dafür wird jeden Tag (ausser Sonntag) etwas gemacht. Am einen Tag wird das Lavabo und alles drumherum geputzt. Am nächsten Tag ist das Klo dran. Dann wird mal der Boden sauber. Am andern Tag die Badewanne. Es reicht auch mal für Heizkörper und den Abfalleimer. Klar, Lavabo und Spiegel brauchen mehr als einmal in der Woche einen Putzlappen. Doch Sprühflasche und Mikrofasertuch sind schnell zur Hand und innert Sekunden glänzt es wieder. So habe ich zwar nie ein komplett sauberes Bad, aber auch nie ein komplett schmutziges. Irgendwas ist immer sauber. Jederzeit kann es auch von Besuchern genutzt werden, ohne dass ich mich schämen müsste. Und das mit einem Minimal-Aufwand von nur 5 Minuten pro Tag!



Dienstag, 22. November 2016

Überblickbare Wäscheberge

Zugegeben, die Wäsche ist auch bei mir ein leidiges Thema. Ein Fass ohne Boden. Ein ständiger Kampf. Und kaum zeigt sich Licht am Horizont, wachsen die Berge wieder ins Unermessliche.

Doch unser Wäschesortiersystem ist mir eine grosse Hilfe. Dazu braucht man nicht viel Platz. Wahrscheinlich habe ich die kleinste Waschküche von Europa. Gerade mal 1,5 x 1,5 m. Dazu eine Türe die nach innen aufgeht. Im Raum ein Waschbecken, eine Waschmaschine und zehn Fächer für schmutzige Wäsche. Das funktioniert!

Jedes Familienmitglied sortiert seine schmutzige Wäsche selber in die Fächer. Hosentaschen müssen leer sein. Manchmal sind die Socken nicht umgedreht. Nicht mein Problem. Dann werden sie halt so gewaschen... Die Kinder haben von klein auf gelernt, was wo hinein kommt. Bei besonderen Kleidungsstücken fragen sie noch nach. Doch wenn sie gross sind, werden sie wissen, was wie heiss gewaschen wird. Sie werden auch nicht auf die Idee kommen, rote Socken mit weisser Wäsche zu waschen. Das ein angenehmer Nebeneffekt...

Betrete ich die Mini-Waschküche, so sehe ich auf den ersten Blick, welche Wäsche heute dran ist. Es gibt kein Sortieren mehr. Ich räume den Inhalt des Faches direkt in die Waschmaschine. Damit spare ich viel Zeit. Die Waschmaschine ist blitzschnell befüllt und gestartet.

Donnerstag, 10. November 2016

Sprühflasche und Microfasertuch

Meine Sprühflasche ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Drin ist nichts anderes als Wasser mit einem Spritzer Spülmittel. Selbstverständlich wird die Flasche immer wieder mal frisch gefüllt. Diese Sprühflasche ist immer zur Hand. Dazu ein Mikrofasertuch. In der Küche und im Bad sind die Tücher schon griffbereit. Griff zur Flasche, Griff zum Tuch und schon kann es losgehen. Die Oberflächen in der Küche - egal ob Schrankfronten, Arbeitsplatte, Geschirrspülergriff oder Wasserhahn - sind so im Nu wieder sauber. Nur schnell Ansprühen und drüber wischen und schon glänzt es... Das dauert keine fünf Minuten. So ist die gründliche Reinigung der Küche viel weniger häufig nötig. Und  ich spare erst noch teures Putzmittel. Auch im Bad ist die Sprühflasche super praktisch. Natürlich ersetzt sie nicht die gründliche Reinigung von Lavabo & Co. Doch um bei der täglichen Runde schnell über Spiegel, Lavabo, Wasserhahn und WC-Papier-Halterung zu wischen, reicht das völlig aus. So sieht das Bad immer einigermassen einladend aus.